Franz Maget zum Dritten
Sonntag, 31. August 2008Gestern war Franz Maget, Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl am 28. September, bereits zum dritten Mal während des Wahlkampfes bei uns im Landkreis. Hier ein paar Impressionen (mehr Bilder):
Gestern war Franz Maget, Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl am 28. September, bereits zum dritten Mal während des Wahlkampfes bei uns im Landkreis. Hier ein paar Impressionen (mehr Bilder):
… glaubt man zumindest dem Wahlautomaten. Da habe ich aktuell 69% der Stimmen im Stimmkreis Miltenberg.
Zu schade nur, dass das Ergebnis nicht repräsentativ ist. Aber mittlerweile sind auch die Linken, die ÖDP und die CSU auf diese Spielerei aufmerksam geworden, deren Ergebnisse langsam nach oben schießen. Also: Nicht müde werden – weiterwählen!!!
Nachtrag: Naja, mittlerweile gehen meine Wahlergebnisse auf fast 50 % zurück. Vielleicht sollte ich à la CSU auch etwas panisch reagieren und ein paar populistische Luftblasen ablassen und ansonsten inhaltsleere Sommerplakate in die Landschaft stellen – aber bitte bloß keine Inhalte
Sehr lesenswertes Interview von Franz Maget, Spitzenkandidat der BayernSPD bei der Landtagswahl, auf Spiegel online.
Heute wurde wieder einmal ausführlich im Main-Echo über die politische Konkurrenz berichtet, während inhaltliche Aussagen der SPD einfach nicht veröffentlicht oder stark zusammengekürzt werden. Dabei ist mir wieder einmal aufgefallen, dass das bildungspolitische Programm der Freien Wähler, aber auch eine Reihe von anderen Punkten, 1:1 dem Landtagswahlprogramm der SPD entspricht (kostenfreies letztes Kindergartenjahr, keine Klasse über 25, Kampf gegen die Vernachlässigung des ländlichen Raums durch die CSU-Staatsregierung). Und dafür hat man angeblich drei Sitzungen gebraucht. Wahrscheinlich hat man sich die Programme der anderen Parteien hergenommen und geschaut, was man an guten Ideen auf die eigenen Fahnen schreiben kann. Die Frage ist jedoch, erstens: “Sind die Kandidaten der FW, da sie ja frei und ungebunden von Programmen sind, an die programmatischen Aussagen überhaupt gebunden?” (Wo bleibt denn da der von einem FW-Kandidaten propagierte gesunde Menschenverstand und die Freiheit des “Menschen Politiker” von Vorgaben seiner Partei, wo das Rückgrat?)
Und zweitens: “Warum soll man die FW wählen, wenn sie doch nur die Inhalte von anderen Parteien aufnehmen bzw. zusammenschreiben?” Schließlich finden sich ja alle Forderungen der FW auch schon bei der SPD, den Grünen, der FDP, der ÖDP und sogar der CSU. Warum also noch eine Partei? Den FW wird es doch wohl nicht um Pöstchen oder gar Wahlkampfkostenerstattungen gehen?
Hier ein link zur Simulation der Stimmabgabe bei der Landtagswahl am 28. September. Wählt mich direkt rein
Ich habe mich an anderer Stelle schon mehrfach darüber ausgelassen, wie arrogant und hochmütig die CSU nach 50 Jahren absoluter Mehrheit geworden ist (siehe Becksteins Aussage zu den anständigen und unanständigen Bayern, mit der er alle verunglimpft, die z.B. SPD wählen), und darüber, wie nervös sie jetzt ist, da die Mehrheit flöten zu gehen droht.
In diesem Zusammenhang möchte ich auf einen sehr lesenswerten blog-Eintrag meines Freundes und Würzburger SPD-Direktkandidaten Marco Schneider verweisen, der als Beispiel dienen kann für die Doppelzüngigkeit und Unverschämtheit so manchen CSUlers, der langsam immer nervöser wird. Glücklicherweise ist da mein Gegenkandidat der CSU vor Ort von einem etwas anderen Kaliber, weil ich mich nicht dem Niveau eines Herrn Jörg im Wahlkampf auseinandersetzen möchte.
Letzte Woche besuchte mich Daniela Burggraf von der SZ (Stadtzeitung). Hier das Resultat unseres knapp einstündigen Gesprächs.
Mitnichten. Kaum war ich von meinem kurzen Münchentrip wieder daheim, habe ich den Fehler gemacht, meine mails zu lesen. 54 mails in 3 Tagen (ohne Spam), die alle bearbeitet werden wollen. Wäre ich zuhause geblieben, dann wäre ich jetzt sicher erholter, wenn ich pro Tag nur 15 bis 20 zu lesen bekommen hätte
So lautete die Überschrift im Main-Echo zu einer Veranstaltung der SPD mit Vertretern des Ärztenetzes Untermain. Hier die Pressemitteilung im Vorlaut:
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Der erste Unions-Ministerpräsident schließt eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei nicht mehr generell aus. Ein Modell auch für Bayern? Na, wenn es der CSU hilft an der Macht zu bleiben, dann ist sie sicher auch nicht so skrupellos: (weiterlesen…)