Archiv für die Kategorie ‘Kreis Main-Spessart’

Presseberichterstattung Aschermittwoch

Freitag, 27. Februar 2009

Gerade eben habe ich auszugsweise online die Berichterstattung im Main-Echo über den Politischen Aschermittwoch in Klingenberg, den der SPD-Ortsverein traditionell veranstaltet, gelesen. Und ich habe mich leider wieder einmal etwas über die Berichterstattung ärgern müssen. Ich halte es ja für eine lässliche Sünde, dass ich als SPD-Kreisratsvorsitzender anstatt als Kreisvorsitzender bezeichnet wurde. Da wurden wohl versehentlich Mandat (Kreisrat) und politische Funktion (Kreisvorsitzender) miteinander vermischt. Geärgert habe ich mich aber doch über die Aussage, dass offensichtlich nicht einmal die SPD-Mitglieder an einen Erfolg von Bernd Rützel bei der Bundestagswahl glauben. Diese Einschätzung – oder besser gesagt Behauptung des Journalisten kann durch keine Aussage meinerseits oder irgendeines anderen Anwesenden bei der Veranstaltung in Röllfeld belegt werden. Im Gegenteil: Ich habe deutlich gesagt, dass Bernd Rützel auf Sieg setzt, und dass er beim momentanen Erscheinungsbild der CSU (auch und gerade bei uns im Bundestagswahlkreis; man sehe nur auf das Hickhack im Vorfeld der Nominierung des CSU-Kandidaten über das die Presse ja auch berichtet hat) durchaus gute Chancen hat, das Direktmandat zu erringen. Leicht wird das sicher nicht, aber warum sollte das unmöglich sein? Bernd kämpft hart, macht einen hervorragenden Eindruck, hat gute Ideen, und die SPD hat das beste Programm und hat in der aktuellen Krise der Wirtschaft als einzige Partei unter Beweis gestellt, dass sie Antworten auf die Probleme der Zeit hat.

Unredlich finde ich auch den Hinweis auf ein angeblich kürzlich stattgefundenes Interview, in dem ich Bernd Rützel als Aufbaukandidaten bezeichnet hätte. Der Berichterstatter bezieht sich hier offensichtlich auf einen Pressebericht im Vorfeld der Nominierung des Bundestagskandidaten von Ende Oktober 2008 (!!!!!), in dem ich auch nicht korrekt zitiert wurde, weil das Zitat vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen war. Damals habe ich gesagt, dass ich Bernd Rützel für einen sehr geeigneten Kandidaten halte, dass es sicher nicht leicht wird für ihn, um nahtlos das Mandat von Heidi Wright zu übernehmen, aber dass er ja die Kandidatur nutzen könne, um sich bekannt zu machen und dann, falls (nicht wenn) es eben im ersten Anlauf nicht klappt, beim nächsten Mal das Mandat erringen kann. Er ist eben nicht nur ein Zählkandidat, sondern ein selbstbewusster Sozialdemokrat, der auf Sieg setzt. Und darüber hinaus ist er ja auch noch jung und keine politische Eintagsfliege.

Unredlich ist das Ganze auch, weil dieses angebliche Interview, das gar keines war, sondern lediglich eine Antwort auf eine in einem Artikel verwurschtelte Frage eines Journalisten, wie es der Kreisverband Miltenberg mit einem eigenen Kandidaten hält, da Bernd ja aus dem KV MSP kommt, nichts aber auch gar nichts mit der Veranstaltung am Aschermittwoch zu tun hat. Bernd Rützel hat meine volle Unterstützung und die des SPD-Kreisverbandes, und ich glaube an seinen Erfolg und an den Erfolg der SPD bei der Bundestagswahl. Niedergeschrieben und abgeschrieben wurde die SPD schon bei den vergangenen zwei Bundestagswahlen 2002 und 2005, und trotzdem hatten wir Erfolg.

Manchmal frage ich mich schon, was aus dem journalistischen Ethos geworden ist. Eine saubere, korrekte Berichterstattung sieht jedenfalls anders aus.

Unterbezirksparteitag

Mittwoch, 12. November 2008

Am kommenden Samstag findet in Hasloch der SPD-Unterbezirksparteitag statt. Nach dem Wechsel im Kreisverband Miltenberg vor zweieinhalb Jahren, dem auf Bezirksebene in diesem Sommer, der Ankündigung von Heidi Wright, nicht wieder für den Bundestag kandidieren zu wollen, steht dann der vierte Generationenwechsel in kürzester Zeit an. Uwe Lambinus kandidiert nicht wieder als Unterbezirksvorsitzender, nachdem er seit Bildung des Unterbezirks an dessen Spitze gestanden hat. Im nächsten Jahr ist dann auch noch ein neuer Landesvorsitzender zu wählen. Der Generationenwechsel ist bei der bayerischen SPD in vollem Gange.
Der UB-Parteitag verspricht durchaus interessant zu werden, nicht nur, was die Personalentscheidungen anbelangt. Dieses Mal haben die Jusos wieder eine Reihe von inhaltlichen Anträgen eingebracht.
Näheres hierzu bei Robin.

Telefonverbot

Dienstag, 28. Oktober 2008

Tja, nachdem es heute in der Zeitung stand, muss ich mich wohl oder übel dran halten: Fünf Jahre nicht mehr mit einem Journalisten telefonieren :)
Dabei wollte ich es in dieser Krassheit garnicht sagen. Da sind wohl im Eifer des Gefechts die Pferde mit mir durchgegangen. Gemeint waren natürlich nur solche, mit denen ich in der Vergangenheit schon mal einschlägige Erfahrungen gemacht habe. Da versucht man möglichst alle Zusammenhänge darzustellen und liest dann einen Satz, der missverständlich oder sogar falsch zitiert ist. Naja, ich labere halt manchmal etwas viel (das kann man natürlich nicht alles in einen Bericht schreiben) und muss wohl noch dran arbeiten, zugespitzter zu formulieren, so ein Münte vom Untermain werden :)
Ich frage mich allerdings schon, warum ausgerechnet dieser Satz wörtlich im Artikel über die Nominierung Bernd Rützels zitiert wurde. Der zweite Satz wurde nämlich wieder etwas entstellt: Nicht die SPD, sondern ich, habe ich gesagt, wusste von dem Rückzug von Heidi. Gleichzeitig habe ich aber betont, dass ich die zeitlichen Abläufe falsch eingeschätzt habe und mich dafür bei den Ortsvereinen, die von mir schriftlich informiert und darauf hingewiesen wurden, dass sie selbstverständlich eigene Kandidatenvorschläge machen können, entschuldige.

Pressevorberichterstattung zur Nominierung

Sonntag, 26. Oktober 2008

Ich hatte mich gestern ja trotz einer Magen-Darm-Grippe zur Bundestagskandidaten-Aufstellung gequält und konnte es einfach nicht lassen, ein paar Worte zur Presseberichterstattung im Vorfeld zu sagen. Natürlich war der Ablauf und der zeitliche Vorlauf der Nominierung wenig geschickt, was nicht nur bei den Ortsvereinen negativ aufgestoßen ist. Ich muss da durchaus auch eigene Fehler einräumen, dass ich mich konsequent an Absprachen gehalten habe und nicht frühzeitig durchblicken ließ, dass Heidi nicht wieder kandidiert.
Was macht aber die Presse daraus? Es wird so getan, als drohe eine Palastrevolution, als sei die SPD im Unterbezirk gespalten. Es werden Zitate aus dem Zusammenhang gerissen (da muss ich mir auch an die eigene Nase fassen. Warum bin ich denn auch so naiv und antworte auf jede Frage, die man dann so oder so bearbeiten kann? Deswegen werde ich in Zukunft nicht jedem Journalisten am Telefon Fragen beantworten, sondern nach Möglichkeit nur noch schriftlich), Fakten nicht korrekt und Stimmen einzelner, die teilweise als Querulanten bekannt sind, als Meinung der gesamten SPD-Ortsvereine wiedergegeben.
Und das Ergebnis, das die rumorende Basis dem Kandidaten beschert hat? 92 Ja-Stimmen, 6 Enthaltungen! Eine gespaltene SPD im Unterbezirk?

Nachtrag: Und wo sind denn die Berichte über die Spaltungstendenzen in der CSU, über die Unzufriedenheit in den beiden Landkreisen mit dem, was nach der Landtagswahl passiert ist? Wo die Berichte über die Freien Wähler, die von Teilen der Presse hochgejubelt werden, obwohl oder weil (?) sie nie geschlossen waren, die politisch unverbindlich bleiben, weil sie ja kein Programm haben? Wo findet denn die kritisch-differenzierte Berichterstattung über deren Spaltung in Befürworter und Gegner einer Landtagskandidatur statt? Wo liest man denn etwas darüber, dass die Freien Wähler nicht mehr frei, sondern auch Partei sind (auch wenn sie noch weniger Geld für Wahlkampfkostenerstattung bekommen. Aber wie sieht es denn mit Spenden aus?)?

Bundestagskandidatur

Samstag, 25. Oktober 2008

Heute Nachmittag wird in Altfeld der SPD-Bundestagskandidat für den Bundestagswahlkreis Main-Spessart, der aus den Landkreisen Miltenberg und Main-Spessart besteht, nominiert. Bisher einziger Kandidat ist der Gemündener Stadtrat Bernd Rützel, der sicher eine gute Wahl wäre. Etwas Unmut gibt es allerdings in einigen Ortsvereinen, nicht wegen der Person, sondern wegen der Vorgehensweise. Um eine Personaldiskussion aus dem Landtagswahlkampf heraus zu halten, wurde vereinbart, dass Heidi Wright ihren Verzicht auf eine erneute Kandidatur erst nach der Landtagswahl bekannt gibt (was ich nach wie vor für vollkommen richtig halte). Dumm nur, dass die Main-Spessarter davon schon früher als die Miltenberger wussten, und dass die Zeit für eine breite Diskussion in den Ortsvereinen zu knapp war. Vielen hat sich auch der Eindruck aufgedrängt, dass mit der Nominierung von Bernd Rützel durch den Kreisvorstand MSP vollendete Tatsachen geschaffen wurden. Das stimmt so nicht ganz. Schließlich kann jeder Ortsverein, jeder Delegierte einen eigenen Vorschlag auf der Konferenz einbringen. Die Ortsvereine wurden von mir schriftlich um eigene Vorschläge gebeten, der Kreisvorstand MIL hat sich aus formalen Gründen (weil eben keine Diskussion möglich war) der Empfehlung für Rützel nicht angeschlossen. Ich bin schon mal auf die Diskussion heute Nachmittag gespannt – und darauf, ob vielleicht doch noch die eine oder andere Kandidatur kommt.

Hafenlohrtal gerettet

Donnerstag, 11. September 2008

Endlich: Nach 30 Jahren sind die unsinnigen Pläne eines Wasserspeichers im Hafenlohrtal vom Tisch. Die Bürgerinitiative hat sich gegen die Staatsregierung durchgesetzt. Dazu gratuliere ich ganz herzlich. Die Vernunft hat gesiegt!

Jetzt stellt sich Staatsminister Sinner hin und will sich als Retter des Hafenlohrtals feiern lassen. Dabei war er es doch, der sich jahrelang für den Hafenlohrtalspeicher eingesetzt hat, oder was hat er sonst so in der Staatsgeregierung getan?! Jetzt, knapp zwei Wochen vor der Wahl, die der CSU den Verlust der absoluten Mehrheit zu bescheren scheint, geht, was 30 Jahre nicht ging. Ein Schelm, der Böses dabei denkt!

Was für ein Tag

Dienstag, 02. September 2008

Heute war im Wahlkampf volles Programm geboten: Um 3 Uhr bin ich aufgestanden und nach Eichenbühl gefahren, wo Otto Schmedding schon auf mich wartete, um mich mit nach Lohr zu nehmen. Dort Werkstoraktion bei Bosch-Rexroth mit Heidi Wright, Harald Schneider und Klaus Büttner. Danach zurück nach Elsenfeld, Heidi abliefern ;) Gleich weiter nach Aschaffenburg, um mich von TV Touring im rechten Licht portraitieren zu lassen. Bin ja mal gespannt, was dabei rausgekommen ist (Ausstrahlung wahrscheinlich am Donnerstag) – politische Aussagen jedenfalls nicht, da sie mehr die private Seite zeigen wollen.

Danach wieder nach Elsenfeld, Heidi abholen und weiter nach Marktheidenfeld zu einem Fachgespräch mit der Juso-Bundesvorsitzenden Franziska Drohsel zum Thema Rechtsextremismus. Dann nach Klingenberg, mails beantworten und wichtige Telefonate führen. Nach zwei Stunden “Büroarbeit” ging es schon wieder nach MSP, diesmal nach Gemünden zu einer Willy-Brandt-Medaillen-Verleihung an Hubert Schuster, wo ich ein kurzes Grußwort gesprochen habe. Danach noch nach Sachsenheim, um einen meiner ehemaligen Gemündener Schüler vor einer Straftat zu bewahren (er wollte unbedingt ein Plakat von mir [warum weiß ich auch nicht, da ich nun wirklich nicht sooooo schön bin] und war schon kurz davor, eines vom Mast herunter zu klauen). ;)

Sollte demnächst das Klima kollabieren, bin ich wohl Schuld daran, so viele Kilometer wie ich heute wieder runtergerissen habe ;)

Maget again

Samstag, 19. Juli 2008

Innerhalb von zwei Wochen war Franz Maget, Spitzenkandidat der BayernSPD und Landtagsfraktionsvorsitzender, zweimal im Landkreis Miltenberg. Vor zwei Wochen auf dem Tag der Franken in Miltenberg, heute in Wörth auf dem Altstadtfest. Danach habe ich ihn nach Lohr begleiten dürfen, wo er an der Vitamin-Oase der SPD am Fahrradweg vorbeischaute (anschließend haben wir uns dann auf Einladung von Harald Schneider ein wirklich erstklassiges Eis gekönnt (Franz hatte einen Bananen-Split, ich einen Erdbeerbecher). Das muss auch im Wahlkampf mal erlaubt sein. In seiner Eigenschaft als Vize-Präsident des TSV 1860 München besuchte er dann die 30-Jahr-Feier der “Spessart-Löwen” in Frammersbach, wohin ich ihn ebenfalls begleitet habe.

Ich freue mich jedenfalls sehr auf den dritten Besuch im Landkreis im Rahmen seiner Bayern-Tour. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, sich Franz Maget live anzuhören. Wer dann nicht begeistert ist, dem ist auch nicht mehr zu helfen^^

Erste (Wahlkampf)termine Mai und Juni

Donnerstag, 08. Mai 2008

Auf meinem blog werde ich regelmäßig über meine Termine (SPD “intern” und Wahlkampf “am Wähler”) informieren, für den Fall, dass mich jemand, der das noch nicht tut, persönlich kennen lernen will und treffen möchte. Die Termine werden ständig aktualisiert.

13.05. – ??.05.: Schulaufgabe der 11 a korrigieren

17.5., 14.00: Miltenberg, Hotel Mildenburg: Juso-Kreiskonferenz

17.5., 17.00: Kleinheubach (Schlosspark): Kulinarische Nacht

18.5., 11.00: Kleinheubach: Eröffnung Maimarkt

21.5., 15.30: AWO, Klotzenhof

21.5., 19.30: Partenstein, Rathaus: Verabschiedung Bürgermeister Steigerwald

23.5., 19.30: Kirchzell, Zum Hirschen: Jahreshauptversammlung SPD Ortsverein

24.5., 10.00: Kleinheubach: Integrationsfest

25.5., 10.00: Kirchzell-Watterbach: Frühschoppen 125 Jahre FF Watterbach

28.5., 19.30: Eschau, Zum Löwen: SPD-Kreisvorstandssitzung

29.5., 19.00: Kleinheubach, Hofgarten: Verabschiedung von Bürgermeister Kurt Schüßler

31.5., 10.00 – 16.00: Nürnberg “Erfolgskonferenz”

Juni

1.6., 15.00: Obernburg, Arbeiterwohlfahrt

5.6., 20.00: Wörth, Zur Einkehr: SPD-Jahreshauptversammlung

7.6., 14.00: Eschau, Elsavahalle: SPD-Kreisparteitag mit Neuwahlen

7.6., nach dem Parteitag (ca. 17.00 Uhr): Schwimmbadfest Amorbach

14.06., ca. 19.00 Uhr: Amorbach, Bürgerfest

15.06.: Landesparteitag

21.6., 18.00: Collenberg “50 Jahre Wiedergründung SPD-Ortsverein”

21. und 22.6., Amorbach: Fußball-Stadtmeisterschaft (Ich im Tor der Lehrermannschaft des KEG)

23.06., 19.11: Weilbach: 33 Jahre Weilbacher Frösch

24.06., 19.30: Obernburg, Karpfen: gemeinsame SPD-Mitgliederversammlung Obernburg und Eisenbach

27.6.: Verabschiedung der Abiturienten des KEG Amorbach
27.6.: danach evtl. “Rock im Wald” der Kaulquappen

28.6. ab 10.00, Obernburg, Salztrögstuben: SPD-Klausurtagung

NPD-Infostand in Marktheidenfeld

Freitag, 14. März 2008

Zur Info: Am Samstag soll ab 10.00 Uhr in Marktheidenfeld (Landkreis Main-Spessart) ein Info-Stand der NPD geplant sein, wie aus gut unterrichteten Kreisen, die ich nicht nennen kann, zu erfahren war.